slide1.jpg 20170323_085904.jpg slide2.jpg 20170323_085816.jpg

Allgemeines zu den Diagnose- und Förderklassen

 

 

Auf welchen rechtlichen Grundlagen

 

stehen die Diagnose- und Förderklassen ?

 

 

 

Diagnose- und Förderklassen sind einer Schule angegegliedert (so wie hier der Heide-Schule Schwebheim), stellen aber trotzdem einen eigenen Bereich dar. Die Entscheidung über eine Einschulung in eine Diagnose- und Förderklasse treffen die Eltern. Sie melden sich zuerst bei der Schuleinschreibung in der Sprengelgrundschule. Dort wird ihnen eventuell empfohlen, ihr Kind in eine Diagnose- und Förderklasse einzuschulen. Die Eltern setzen sich dann mit der betreffenden Schule in Verbindung und stellen dort ihr Kind auch noch einmal vor. Die letztendliche Entscheidung über den Verbleib des Kindes liegt weiterhin bei den Eltern.

 

 

Wie sind die Diagnose- und Förderklassen

 

organisiert ?

 

In den Diagnose- und Förderklassen wird der normale Grundschulstoff von zwei Jahren in drei Jahren durchgenommen (1. Jahr: Klasse 1, 2. Jahr: Klasse 1A, 3. Jahr: Klasse 2). Die Schulpflicht verlängert sich auch dementsprechend um ein Jahr. Gegen Mitte der Klasse 2 steht dann für jedes Kind die weitere Schullaufbahnentscheidung an.

 

Drei Möglichkeiten stehen offen:

 

 

Das Kind kann an die Grundschule wechseln.

Das Kind kann noch die dritte und vierte Klasse an der Heide-Schule verbringen und danach auf die Hauptschule wechseln (Hauptschulvorbereitungsklasse).

Das Kind kann, wenn weiterhin große Schwierigkeiten z.B. beim Lernen bestehen, seine weitere Schullaufbahn an der Heide-Schule fortsetzen.

 

 

Welche Ziele haben die Diagnose-

 

und Förderklassen?

 

In den Diagnose- und Förderklassen der Heide-Schule soll besonders eine eventuell vorhandene Lernbeeinträchtigung berücksichtigt werden. Die Lernmotivation soll erhalten bzw. verbessert oder sogar wiederhergestellt werden. Es gilt, Frustration und Schulangst zu vermeiden. Sind Lern- und Leistungsstörungen festzustellen, ist es ein Ziel in den Diagnose- und Förderklassen, die Ursachen dafür mit Unterstützung der Eltern heraus zu finden. Durch kleinere Klassenstärken (max. 14 Schüler), Arbeit in Differenzierungsgruppen, materialgeleitetes Lernen und vielen anderen unterstützenden Maßnahmen ist eine umfassendere Aufbereitung des Unterrichtsstoffes möglich. All das soll eine stabile Basis für eine weitere Förderung in der Schulzeit danach bilden.

 

Text von Ruth Völker

erstellt am 23.2.2005 von Monika Zirkler